Die Bilder von Marlene Neckermann

grad. Designerin

Marlene Neckermann studierte an den anerkannten Ausbildungsstätten der„Werkkunstschule Wiesbaden“ und der „Akademie für das graphische Gewerbe“ In München. Sie machte ihren Abschluss als gradierte Designerin. Es folgte eine Zeit, in der sie vor allem als lllustratorin tätig war. So fertigte sie für die bekannten Verlage Schneider, Kauka und Arena Kinderbuch-Illustrationen an. Parallel dazu begann sie zu malen. Getrieben von einem inneren Drang, brachte sie in dieser Zeit zahlreiche Bilder auf die Leinwand. Eine Auswahl davon reichte sie beim „Haus der Kunst“ in München ein, um sich für die jährliche stattfindende Sommerausstellung zu bewerben. Dieses Unterfangen war von Erfolg gekrönt, ja das Haus der Kunst erwarb eines ihrer Gemälde.

Durch ihren wachsenden Bekanntheitsgrad wurden die führenden Männermagazine Playboy, Penthouse und LUI auf Marlene Neckermann aufmerksam. Sie betrauten sie damit, die Aussagekraft der Kurzgeschichten und Romane in ihren Magazinen mit künstlerisch-anspruchsvollen Bildern zu verstärken. Eines ihrer Bilder wurde in die ständige Playboy Ausstellung in den USA übernommen. Die Filmplakate die sie für die renommierten Filmproduktionsgesellschaften Cinevox, Cosmos und VPS schuf, trugen bereits ihre unverwechselbare Handschrift.

Marlene Neckermann erkannte, dass ihre Neigungen und Stärken mehr im Bereich Malerei lagen. Sie trat dem BBK bei, (Berufsverband Bildender Künstler) um sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und gemeinsam Projekte zu realisieren.

Ihre Gemälde stellen vom Stil her eine Mischung aus Neo-Expressionismus, Art-Deco und Surrealismus dar. Die bevorzugten Genres der Künstlerin sind erotische Malerei, das Portrait und Stilleben. Teils bewegt sich die Künstlerin nahe an der realistischen Vorlage, teils verfremdet sie Mensch, Tier und Landschaft. Oder sie läßt surrealistische Momente zu, indem sie Metamorphosen in ihre Bilder einbaut, um dem Betrachter die Tür in eine andere Welt zu öffnen.

Marlene Neckermann verwendet eine Bildsprache, die das Innere der abgebildeten Menschen und Lebewesen nach Außen transformiert.

Die starke Emotion, die aus den Gesichtern und Gesten der abgebildeten Personen spricht, steht im Kontrast zur kühlen , eleganten Manier, in der sie auf der Leinwand in Erscheinung treten.

Die Künstlerin ist nicht ohne Grund als „erotischste Malerin Münchens“ bezeichnet worden, als sie als junges Talent das Publikum der Landeshauptstadt mit ihren Werken begeisterte.

Erotische Kunst will nicht wirklichkeitsgetreue Körper wiedergeben, das ist hauptsächlich dem Bereich der Aktmalerei vorbehalten. Vielmehr hat sie das Ziel , die Sinne der Menschen zu treffen und Gefühle auszulösen. Und dies gelingt der Malerin zweifelsohne. Wie ihr großes Vorbild Francis Bacon fasziniert sie die Mannigfaltigkeit der Darstellungsmöglichkeiten des menschlichen Körpers. Aber nicht der inhaltliche Ansatz verbindet die Künstlerin mit der Kunst des weltberühmten englischen Malers, sondern die stilistische Ausdrucksform. Ebenso kommen einem beim Betrachten der Werke von Marlene Neckermann unweigerlich die Bilder der am meisten übergangenen Malerin des 20. Jahrhunderts, Tamara de Lempika, in den Sinn.

Obwohl Marlene Neckermann eine gewisse Ähnlichkeit in Sachen Darstellung mit den zwei Künstlern verbindet, ist sie weit davon entfernt, sie zu kopieren. Sie hat ihre eigene Bildsprache und Handschrift gefunden, die ihre Bilder unverwechselbar machen.

Die Künstlerin stellte bereits im Haus der Kunst, im BMW Pavillion, im Rathaus der Stadt München, im Museum des BBK, Galerie der Künstler,Galerie Margelik, in Bologna, Sofia und Monaco ihre Bilder aus.

Liana Thau
Kunsthistorikern

Kunst Marlene Neckermann

NEUE GRAFIKEN UND COLLAGEN

Es war eine schöne Zeit

Es war eine schöne Zeit

Cote d Azur

Cote d‘ Azur

Es war eine schöne Zeit

Es war eine schöne Zeit

Nizza 2015

14 Juli 2015 – Nizza

Nizza 2015

14 Juli 2015 – Nizza

Je suis Charlie

Je suis Charlie

Marlene Neckermann Blüten

14 Juli 2015 – Nizza

Vergiss es Chamäleon

Chamäleon

Weisses Pferd

Weißes Pferd

Bilder von Marlene Neckermann u. a. von folgenden Sammlern erworben:

Hemmelrath, Franz Hug, Galerie Hajo Homm, Ernst-Wilhelm Sachs, Dagmar Lorenz, Tassilo Troost, Peter Riemenschneider, Haus der Kunst München, Carl Saltzman (Toronto), Karl-Heinz Hinckelmann, Dagobert Lindlau, Wolfgang Winkel, Manfred Wörner, Hanno Pittner.

Alle Bilder die im Playboy erschienen, wurden von dem Magazin angekauft.

Filmplakate für Doris Dörrie, Peter Patzak, Peter Fleischmann, Maria Knilli, Hans Neuenfels, Roland Suso Richter, Dagmar Hirtz u.a.

Kunst

Updated on 2017-01-05T11:53:20+00:00, by Dieter Heisig.