Marlene Neckermann

Marlene Neckermann

Unternehmerin

Urteil im Fall Hamberger

Die Süddeutsche Zeitung schreibt: „Das Internet ist wie ein Schachtelteufel, wenn man ins Netz geht, weiß man nie, ob gleich ein Clown oder ein Dämon aus dem Deckel springt.“ – Ein Schreck trifft mich jedesmal, sobald ich meinen Namen google. Deshalb erscheint es mir notwendig, die Sachlage über Facebook und meine Homepage klarzustellen.

Ich habe mit Herrn Reiner Hamberger einen Namensnutzungsvertrag geschlossen und diesen aber auf Grund des Geschäftsgebaren des Lizenznehmers gekündigt. Da ich nie im operativen Geschäft tätig war, wurde ich erst durch die Anrufe und Beschwerden der Anleger und deren Rechtsanwälte auf das Fehlverhalten des Herrn Hamberger aufmerksam.

Ich bin gegen den Lizenznehmer, Herrn Reiner Hamberger, sofort gerichtlich vorgegangen. Ein vollstreckbares Versäumnisurteil des Landgerichts Stuttgart verbietet dem Lizenznehmer den Namen Neckermann in seinen Firmen zu nutzen.

Mit meinem Namen Neckermann sind die Werte Solidität, Ehrlichkeit und Rechtschaffenheit verbunden. Ich setze mich weiterhin für eine gesunde Umwelt und saubere Energie ein.

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Ein Blick zurück – in Sachen Umwelt

Mein Mann, Dieter Heisig und ich, Marlene Neckermann, zählen in Deutschland zu den Bio – Diesel Pionieren. Wir waren mit die ersten Unternehmer, die insgesamt drei Bio-Dieselraffrnerien aufgebaut hatten. Im Jahre 2007 wurde uns der Öko-Globe verliehen, unter der Schirmhenschaft des damaligen Umweltministers Sigmar Gabriel.
Es liegt mir sehr am Herzen zu sagen, was uns dazu bewogen, ja sogar getrieben hat, als Bio-Dieselproduzenten neue Wege zu suchen und auch ein hohes unternehmerisches Risiko einzugehen.
Der liebe Gott hat uns ein großes Geschenk mit dieser leuchtendgelben Rapspflanze gemacht, die jedes Frühjahr unser Auge erfreut.
Schon Rudolf Diesel hat seinen Dieselmotor nur mit Rapsöl betrieben. Es ist nicht seine Schuld, dass nach ihm sein Motor durch billigeres Mineralöl angetrieben wurde, der diesen giftigen Feinstaub in die Luft bläst…(und deshalb Volkswagen sich heute mit diesen Problemen herumschlagen muss.). Wären sie doch bei ,, Diesels“ Biodiesel geblieben!
Aber das ist nicht das einzige was diese Powerpflanze, der Superman unter den Nutzpflanzen kann. Wir stellten auch Pharmaglyzerin aus Raps her, das man in fast allen Salben findet und in der Pharmaindustrie und den Krankenhäusern unentbehrlich ist. Aber das ist noch lange nicht alles!
Aus der Pressung der Rapspflanze wird Viehfutter hergestellt und zwar der für Kühe nahrhafte Rapskuchen und das magere Rapsschrot wird von der Rapsmühle produziert!
Und was wir alle zu Salat gerne essen? „Das goldgelbe gesunde RapsöI“
Sogar unser Ackerböden profitiert davon, wenn man die richtige Reihenfolge einhält! Das heißt, nur alle zwei bis drei Jahre darf Raps auf demselben Acker angesät werden.
Dazwischen werden hochwertige Agrarerzeugnisse wie Weizen und Roggen angebaut, wobei sich dann der Ackerboden als besonders fruchtbar erweist.
Viele haben von Biorapsprodukten profitiert, die Bauern durch den gestiegenen Rapspreis erzeugten! Bus- und Taxiunternehmen und die gesamte Lastwagenbranche haben aufwendig und teuer umgerüstet, weil sie mit reinem Biodieselöl sauber fahren wollten!
Das aber gefiel den Mineralölgiganten gar nicht, denn sie hätten zwischen 15 und 20% des Dieselmarktes verloren. Ihr Daumen ging nach unten, was der Gesetzgeber sofort zur Kenntnis nahm und durchsetzte, dass nun auch Biodiesel – obwohl rein pflanzlich – wie Mineralöl – versteuert werden muss! Damit wurde der Biodiesel zu teuer und das Ende von Biodiesel aus Raps war besiegelt!
Die Biodiesel Industrie – typischer deutscher Mittelstand, Familienunterneltmen undBauerninitiativen – wurden ruiniert!
Als eine Beimischung von Biosprit zum Mineralöldiesel eingeführt wurde, war es für deutsche Rapsbiodieselhersteller unmöglich, gegen das importierte billige Palmöl konkurrenzfiihig zu bleiben!
Bittere Bilanz: Bei der Beimischung wurde das teure Rapsöl durch das billige Palmöl ersetzt; mit katastrophalen Folgen: Die Regenwälder werden vernichtet, um Platz für Palmölplantagen zu schaffen! Menschen und Tiere verlieren ihren natürlichen Lebensraum. Dem engsten Verwandten des Menschen, dem Orang-Utan droht durch die Zerstörung des Regenwaldes in Borneo und Sumatra das Aussterben!
Mein Beitrag als Bio-Dieselproduzentin aus dem in Deutschland heimischenund ganz Europa nachwachsenden Rohstoff Raps wurde durch die Politik in Berlin zunichte gemacht.

Herzlichst Ihre Marlene Neckermann

Marlene Neckermann Biodiesel Anlage
Marlene Neckermann Dieter Heisig Biodiesel Anlage

Umwelt ist unsere Passion

Fuerst Albert II Marlene Neckermann

Fürst Albert II. von Monaco

Gründer der Monaco Foundation

In Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Aussenpolitik, Herrn Dr. Kunth, Vorstand der Umwelt Foundation Prinz Albert in Deutschland und Herrn Vanis, Vorstand des Club Allemand International von Monaco, gelang es uns Prinz Albert zu einem Vortrag über seine Stiftung im Amerika Haus in München einzuladen. Die Veranstaltung war ein großer Erfolg, Gäste waren u.a. Frau  Knobloch, Frau Sixt und „tout Munich“.

Muhammad Yunus

Nobelpreisträger

Friedens Nobel Preisträger Yunnus, einer beeindruckendsten Menschen, die ich je getroffen habe.

Das Meeting fand statt bei einer Veranstaltung der Bertelsmann Stiftung in Berlin  mit dem Thema Challenge and Biodiversity.

janus nobelpreistraeger
Treshet und Marlene Neckermann

Jean-Claude Trichet

Finanzexperte

Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) von Nov. 2003 bis Okt. 2011

Unternehmen

Updated on 2017-07-05T17:16:38+00:00, by der-admin-machts.